Gerd Aschemann

Bio

Gerd Aschemann arbeitet kontinuierlich daran, die Grenze zwischen Dev und Ops aufzuheben. Als freiberuflicher Software-Architekt aktualisiert und erweitert er permanent die agile Kultur und den Technologie-Stack seiner Kunden durch zeitgemäße Methoden und Komponenten. In den letzten Jahren hat er in mehreren Cloud-Nativen Software-Projekten die Transition zu Continuous Delivery vorangetrieben.

Twitter: @GerdAschemann
Web: aschemann.net

GitOps geht auch ohne Kubernetes

Jedes (IT-) System lässt sich über seine Konfiguration definieren, den sog. Desired State. Kann man den Desired State deklarativ beschreiben, z.B. als Kubernetes Manifest oder Terraform-Konfiguration, lässt sie sich in Git ablegen und jede Zustandsänderung (Deployment) kulminiert in einem commit. GitOps realisiert einen (Work-) Flow der Zustandsänderungen, z.B. über eine Pipeline Engine, die Pull-Requests bearbeitet. Ursprünglich wurde GitOps auf Kubernetes realisiert, das Konzept lässt sich aber auf andere Systeme übertragen. Entwickler verwenden ihr Standard Versionierungstool für das Deployment, der Betrieb kann Changes flexibel steuern, nachvollziehen und ggf. sogar zurückrollen - die berühmte Mauer zwischen Dev und Ops wird wieder etwas niedriger.