Sandra Parsick

Frei­be­ruf­le­rin

Bio

Sandra Parsick ist als freiberufliche Softwareentwicklerin und Consultant im Java-Umfeld tätig. Seit 2008 beschäftigt sie sich mit agiler Softwareentwicklung in verschiedenen Rollen. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich der Java Enterprise Anwendungen, agilen Methoden, Software Craftsmanship und in der Automatisierung von Softwareentwicklungsprozessen. Darüber schreibt sie gerne Artikel und spricht gerne auf Konferenzen.

In ihrer Freizeit engagiert sich Sandra Parsick in der Softwerkskammer Ruhrgebiet, einer Regionalgruppe der Software Craftmanship Community im deutschsprachigen Raum. Seit 2019 ist sie Mitglied im Oracle Groundbreaker Ambassador Programm.

Twitter: @SandraParsick

 

Infrastructure as Code - Muss man nicht testen, Hauptsache es läuft

Mittlerweile wird die Infrastruktur immer mehr mithilfe von Code (Provisionierungsskripte, Dockerfiles, (Shell-) Skripte etc. ) beschrieben und
automatisiert. Klassische Betriebsabteilungen mutieren auf einen Schlag zu Entwicklungsabteilungen und müssen programmieren, um an ihre
Infrastruktur zu kommen.

Doch ist auch allen Beteiligten klar, dass sie zu professionellen Programmierern geworden sind? Wenn man sich Entwicklungsprozess und Code
anschaut, erinnern beide stark an die Fricklermentalität der 2000er: Juhuu, es läuft irgendwie, kein VCS, keine Qualitätssicherung mit Test oder
Review.

Wenn es sich stark nach “normaler” Softwareentwicklung anfühlt, warum dann auch nicht die Best Practices und Lessons Learned der letzten 30
Jahren auf Infrastructure as Code adaptieren und somit die Qualität erhöhen? Müssen die frisch gebackenen OpsDevs die alten Fehler der Devs
wiederholen? Kann man Infrastruktur-Code vielleicht sogar testgetrieben entwickeln?
Dieser Vortrag lädt zu einer Zeitreise ein, welche Best Practices in der Softwareentwicklung zur einer
höheren Qualtität geführt haben und wie diese Erkenntisse helfen können, die Entwicklung von Infrastruktur-Code qualitativ hochwertiger zu
machen